So wichtig ist der Blick auf die Zutaten von Hundefutter!

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E-Nummern, tierische Nebenerzeugnisse, Tiermehl und Füllstoffe, die Zutatenliste auf der Hundefutterverpackung steckt oft voller rätselhafter Begriffe. FeedGreen möchte euch einen kleinen Überblick über Inhaltsstoffe geben, die dem Hund mehr schaden als nutzen können:

Bei allen E-Nummern handelt es sich um künstliche Zusatzstoffe, wie z. B. Konservierungsstoffe, Aromen, Lockstoffe, Appetitanreger oder Farbstoffe. Viele dieser Zusatzstoffe stehen im Verdacht, bei empfindlichen Hunden Krankheiten wie Diabetes, Herz- und Lebererkrankungen, Unverträglichkeiten sowie Allergien hervorzurufen.

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse sind alle Fleischteile, egal von welchem Tier und egal ob frisch oder haltbar gemacht. Häufig handelt es sich um Produkte, die bei der Verarbeitung von Schlachttieren anfallen und nicht von Menschen verzehrt werden, z. B. Euter, Milz, Ohren, Hufen, Schnäbel oder Borsten.

Pflanzliche Nebenprodukte sind oft Abfallprodukte von Pflanzen und Abfälle der pflanzlichen Verarbeitungsindustrie. Das kann Stroh sein, Erdnussschalen oder Reste bei der Ölgewinnung.

Sobald der Begriff „Nebenerzeugnisse“ auf dem Etikett steht, wisst ihr nicht mehr, was genau im Futter enthalten ist. Das Problem hierbei, niemand kann nachvollziehen, was sich genau hinter dem Begriff verbirgt. Gerade wenn euer Hund allergisch reagiert fehlt die Kontrolle, was genau im Futter enthalten ist. Oftmals werden einfache Schlacht- oder Pflanzenabfälle verwendet, die der Hund kaum verwerten kann.

Füllstoffe sind meistens Zutaten die Hunde gar nicht benötigen und lediglich der Auffüllung des Futters, damit es nach mehr aussieht, dienen. Getreide wird gern als kostengünstiger Füllstoff verwendet aber auch Tierkörpermehl, Molkereierzeugnisse und Bäckereierzeugnisse. Füllstoffe sind minderwertig und für Hunde kaum verwertbar, sie belasten die Verdauung unnötig und viele Hunde reagieren mit Allergien.

Sensorische Zusatzstoffe bezeichnen Geschmacksverstärker und Farbstoffe.

Antioxidantien verhindern den Verderb des Futters. Synthetische Antioxidantien stehen sogar in Verdacht, Krebs- und allergiefördernd zu sein.

Melasse ist eine andere Bezeichnung für Zucker und damit schädlich für Zahngesundheit und Verdauung des Hundes.

Besonders Hunde mit Futtermittelallergien, Verdauungsbeschwerden, Diabetes, Leber- oder Nierenschäden oder Zahnstein sollten nur Futter mit klar deklarierten Inhaltsstoffen erhalten.

Neusser Start-up „Feed Green“ bringt Superfood-Produkte für Hunde auf den Markt

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Hinter dem Neusser Start-up Feed Green stecken Heike Endemann und Christof Scholz. Zu der Ernährungsberaterin und dem Marketing-Fachmann gehören Golden Retriever Hündin Hanny sowie Dobermann Rüde Paul. Feed Green stellt biologische Tiernahrung her. In Zusammenarbeit mit Ernährungsberatern, Tierheilpraktikern und Tierärzten hat das junge Start-up nach eigenen Angaben die erste Superfood-Produktgruppe speziell für Hunde entwickelt.
Derzeit zählen zum Produktportfolio fünf verschiedene Superfood-Pulver, die etwa Moringa, Chia, Gerstengras, Kokosmehl, Zeolith, Acai, Spirulina, Kurkuma, Hagebutte, Brennnessel oder Bierhefe.

Daily Detox – Entgiftung
Beautiful Bones – Knochen und Gelenke
Cosy Coat – Haut und Fell
Good Gut – Magen und Darm
Immune System Ignition – stärkt das Immunsystem

Ergänzend zu den Superfood-Pulvern gibt es ein Alleinfuttermittel für Hunde, „Intense Rind und Gemüse“ sowie zwei verschiedene Snacks: „Incentive Lachs und Erdbeere“ sowie „Incentive Wild und Cranberries“. Rind, Lachs, Wild sowie die Früchte sind gefriergetrocknet, das Gemüse getrocknet. Alle Produkte kommen laut Feed Green ohne künstliche Aromastoffe daher, sind frei von Zusatzstoffen, Getreiden und Gluten.
Cabo durfte die beiden Snacks, das Alleinfuttermittel und das Pulver Daily Detox probieren. Da Futter-Tests hier auf meinem Blog die Ausnahme bleiben sollen, habe ich Heike Endemann gebeten, mir ein paar Fragen rund um ihr Start-up Feed Green zu beantworten.

Superfoods sind nach wie vor voll im Trend. Auf Food-Blogs sowie in Genuss- und Koch-Zeitschriften werden sie wegen ihrer besonderen Nährstoffdichte und der heilsame Wirkung hochgelobt. Doch es gibt auch Kritiker, die den Hype um Superfoods nicht nachvollziehen können oder denen wissenschaftliche Belege über die Heilkräfte fehlen. Nun haben Sie mit dem Start-up „Feed Green“ Superfood-Ergänzungen für Hunde auf den Markt gebracht. Daher die provokante Frage: Geschickte Marketing-Strategie oder sinnvolle Zusätze zu bereits vorhandenen Nahrungsergänzungen für Hunde?
Der Grundgedanke zu Feed Green entstand indirekt bereits vor acht Jahren. Also schon einige Zeit bevor der Superfood-Hype entstand. Ich machte mir damals große Sorgen um meine dreijährige Golden Retriever Dame Hanny. Ihr Fell und ihr Atem rochen immer unangenehmer, sie haarte stark und machte trotz ihres jungen Alters einen müden Eindruck. Zu dieser Zeit absolvierte ich meine Ausbildung zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin. Ein umfassender Teil der Ausbildung befasste sich mit den Vorzügen sogenannter Superfoods. Meine Frage, ob man diese auch Tiere füttern kann, bejahte meine Dozentin. Ich recherchierte daraufhin nach Erfahrungen und Studien im Bereich Superfoods für Tiere, speziell für Hunde. Ich testete unterschiedliche Kombinationen und Dosierungen an Hanny aus. Nach einigen Wochen stellte ich eine deutliche Verbesserung ihrer Befindlichkeit fest. Für Hanny gehörte die tägliche Ration Superfood von da an zur  Futterration dazu.
Einer meiner besonderen „Sorgenkinder“ im Freundeskreis war Paul. Ein junger Dobermann Rüde. Sein Fell war schuppig, und erste Probleme mit den Gelenken deuteten sich an. Ich gab seinem Herrchen Christof einen Beutel meiner Mischung und Pauls Zustand verbesserte sich schon nach kurzer Zeit. Christof war davon so begeistert, dass er meine Superfood-Mischungen unbedingt einer breiten Masse von Hundebesitzern zugänglich machen wollte. So gründeten wir gemeinsam die Firma Feed Green. Nicht weil Superfoods gerade schick sind, sondern weil wir die positive Wirkung selber erleben konnten.

Neben den Superfood-Nahrungsergänzungen haben Sie noch zwei weitere Produkte im Portfolio: Feed Green Intense, ein Alleinfuttermittel für Hunde, und Feed Green Incentive, zwei verschiedene Snacks für Hunde. Warum war es Ihnen wichtig, auch diese Sparten abzudecken?
Langfristig gesehen wollen wir verantwortungsvollen Hundebesitzern, die ihren Hund artgerecht und gesund ernähren möchten, denen aber Barfen oder individuelle Zubereitung zu aufwendig erscheinen, ein komplettes Futtersortiment aus einer Hand und mit den gleichen strengen Qualitätsmerkmalen anbieten, dass nach unseren Erkenntnissen und Forschungen ideal für alle Altersklassen und Rassen ist. Dazu haben wir zunächst zwei Produktsparten ins Programm aufgenommen. Intense, bestehend aus einer Mono-Proteinquelle in Form von reinstem gefriergetrockneten Rindfleisch sowie frisch getrocknetem Gartengemüse und Feldkräutern. Zukünftig werden wir weitere Alleinfuttermittel mit Lachs, Huhn etc. anbieten.
Incentive verstehen wir als Zwischenmahlzeit. Ob unterwegs oder zu besonderen Anlässen. Wir wollen damit eine sinnvolle Alternative aus natürlichen Zutaten anbieten. Unsere Sorte Incentive Lachs & Erdbeere dient zum Beispiel der Stärkung des Zahnfleischs und der Zahnpflege und ist, einem Dentastick – in 99 Prozent der Fälle mit Getreide – allemal vorzuziehen.
Das Alleinfuttermittel lässt sich wie eine Art Baukastensystem mit weiteren Produkten ergänzen. Etwa unserem Feed Green Pulver. Zukünftig werden da noch weitere Produkte folgen. Zum Beispiel  Lachsöl, Kokosfett etc.

Bei allen Produkten fällt auf, dass sie sehr natürlich aussehen und überhaupt nicht den typischen Hundefutter-Geruch aufweisen. Besonders die gefriergetrockneten Snacks und das Alleinfuttermittel riechen angenehm und sehen schmackhaft aus. Warum haben Sie bei Ihren Produkten so großen Wert auf Optik und Geruch gelegt?
Das ist wirklich pure Natur. Da wir auf jegliche künstliche Lockstoffe oder Zusatzstoffe verzichten, riecht man nur das, was in der Tüte ist. Und das ist frisch und lecker. In unseren zahlreichen Test vor Marktreife haben wir festgestellt, dass einige Hunde aufgrund ihrer täglichen Nahrung unser Futter abgelehnt oder zunächst stehen gelassen haben. Das muss man sich so vorstellen, als ob sie einem Jugendlichen, der täglich Fastfood ist, bitten, nun Gemüse zu probieren. Das wird auch erst einmal auf Ablehnung stoßen. Aber in relativ kurzer Zeit haben sich alle „Probanden“ an das neue Futter gewöhnt. Zudem haben alle die Futterumstellung vertragen – ohne Verdauungsprobleme.

Auf den Verpackungen der Superfood-Pulver ist eine Englische Bulldogge abgebildet. Was hat es damit auf sich?
Diese Frage ist uns in den letzten Wochen oft gestellt worden. Wir hatten, um eine deutliche Unterscheidung gegenüber Superfood für den Menschen zu zeigen, einen Hund auf der Verpackung geplant, um Missverständnissen vorzubeugen. Die meisten Hundefuttter-Verpackungen im Handel sind mit einem Hundebild versehen. Wir wollten nicht platt irgendeinen Hundekopf auf der Verpackung zeigen, sondern haben ein stilistisches Bild gewählt, um auch ein bisschen den Eindruck „Retro“ – Back to Good Old Times oder Slowfood – zu erzeugen. Mehreren Probanden haben wir die Entwürfe gezeigt. Die Bulldogge wurde als sehr sympathisch empfunden.
Mittlerweile haben wir auch sehr kritische Stimmen erhalten, die dieses Bild anstößig finden. Wir kreieren gerade ein neues Motiv. Es ist aber nicht einfach, ein stilistisches Bild zu finden. Würden wir zum Beispiel einen Schäfer zeigen, so würden sich wieder Käufer an den Rasse-Standards stören (Flachrücken Züchtung) etc. Daher haben wir auf den Tüten erst einmal auf ein Hundebild verzichtet.

Wie soll es mittel- bis langfristig mit Feed Green weitergehen? Erzählen Sie uns etwas über Ihre Pläne und Wünsche.
Wir haben Feed Green aus Liebe zum Hund entwickelt. Genauso liebevoll und verantwortungsbewusst wollen wir unsere Produkte auch im Markt vertreiben. Wir werden bei ausgesuchten Märkten und Drogerien sowie im gehobenen Handel vertreten sein, da unsere Produkte erklärungsbedürftig sind und den verantwortungsvollen Hundebesitzer ansprechen. Dazu werden wir in den nächsten Monaten, je nach Erfolg, bestehende Produkte weiter verbessern und neue, sinnvolle Produkte auf den Markt bringen.

Wir sind komplett selbstfinanziert, haben also keinen Investor oder gehören zu einer großen Marke. Von daher sind wir darauf angewiesen, jeden Schritt sorgsam zu überdenken. Sie werden uns sicher nicht im nächsten Jahr bei der Höhle der Löwen sehen. Unser Fokus liegt auf „gesunde Ernährung für deinen Hund“ und nicht auf Gewinnmaximierung in einem Massenmarkt.

Originelle Weihnachtsmitbringsel … für Hund & Halter

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Wir alle kennen die Situation, es ist Weihnachtszeit und das Verteilen von kleinen Weihnachtsaufmerksamkeiten beginnt.
Eine nett gemeinte Geste, die aber leider zu oft nicht benötigt wird. Der antialkoholische Nachbar findet für die 20. Flasche Wein genauso wenig Verwendung, wie die figurbewusste Hausärztin für den 10. Weihnachtsstollen.

Weshalb nicht einfach mal den besten Freund des Menschen beschenken? In deutschen Haushalten leben immerhin mehr als 8 Millionen Hunde und diese leiden auch zunehmend an Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz- und Lebererkrankungen, Unverträglichkeiten sowie Allergien. Neben den Umweltgiften spielt dabei auch, ebenso wie bei uns Menschen, die Ernährung eine wichtige Rolle. Herkömmliches Futtermittel entspricht kaum noch der natürlichen Nahrung des Hundes. Ursprüngliche Nähr- und Vitalstoffe sind in nicht ausreichender Menge vorhanden.

Um diesem negativen Trend entgegenzuwirken, hat das junge Startup FeedGreen, in Zusammenarbeit mit Ernährungsberatern, Tierheilpraktikern und Tierärzten, die erste Superfood Produktgruppe speziell für Hunde entwickelt. Die Superfood Mischungen in Bioqualität unterstützen das Immunsystem und können herkömmliches Hundefutter durch einen hohen Anteil an Antioxidantien, Nähr- und Vitalstoffen, optimal aufwerten.

 

Eine Meerbuscherin stellt „Superfood“ für Hunde her

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Als es ihrer Hündin schlecht ging, kam Heike Endemann auf die Idee.

Seit fast 20 Jahren lebt Heike Endemann in Meerbusch. Eine ihrer liebsten Beschäftigungen: mit dem Hund spazieren gehen. Richtung Golfplatz, am Rhein bei Mönchenwerth – egal wo, eines ist immer gleich: der Kontakt zu anderen Hundehaltern. „Man kommt ja wirklich schnell ins Gespräch über die Tiere“, sagt sie. Dabei wird Endemann sehr oft auf ihre Retriever-Hündin Hanny angesprochen. Die sähe noch so jung aus, hört sie oft. „Dabei ist Hanny schon elf Jahre alt“, freut sich Endemann immer wieder über das Kompliment.
Sie glaubt, das gute Aussehen ihres Hundes habe mit dem „Superfood“ zu tun, das sie selbst entwickelt hat und vertreibt. Erst war das nur für Menschen gedacht, erzählt die Ernährungsberaterin. Aber irgendwann habe sie es auch ihrem Hund gegeben, weil sein Fell nicht mehr glänzte und er nach Hund roch.
Vor acht Jahren ließ Endemann, die auch Pressearbeit für Unternehmen macht und Inhaberin der Agentur „Frauenstoff“ ist, sich zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin ausbilden und beschäftigte sich dabei auch mit dem sogenannten Superfood – das sind Nahrungsergänzungsmittel, die einen positiven Effekt auf den Körper und das Allgemeinbefinden haben sollen. Dazu zählen beispielsweise Chia-Samen, Kurkuma, diverse Beeren, Kokosmehl oder Bierhefe – kurzum alle Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Heike Endemann probierte das Superfood aus. „Ich wollte es zunächst für meine Haare testen“, erzählt sie. Und sie war schnell überzeugt.
Zu dieser Zeit ging es ihrer damals dreijährigen Hanny sichtlich schlecht. Also mischte sie in ihrer heimischen Küche in Büderich das Superfood-Pulver für ihren Hund an. Nach einigen Wochen stellte sie eine deutliche Verbesserung von Hannys Allgemeinbefinden fest – heute hat Hanny ein glänzendes Fell, der unangenehme Geruch ist verschwunden, die Zähne sind perfekt. Auch beim Dobermannrüden Paul von Christof Scholz wurde das Fell wieder schöner.

Endemann hat mit einem Neusser eine Firma gegründet

Endemann und Scholz, der in Neuss lebt, gründeten die Firma „Feedgreen“ und vertreiben seit Oktober spezielles Superfood für Hunde. Die 50-Jährige hat in Zusammenarbeit mit Tierärzten und Tierheilpraktikern sechs Rezepturen entwickelt, die in 150-Gramm-Portionsdosen zum Preis von 14,90 Euro abgefüllt werden.
Ab Januar biete ein Tiernahrungsmittelversand das Superfood von „Feedgreen“ an, ein Edeka-Markt in Hannover hat es außerdem schon im Sortiment. „715 Abonnenten haben wir bis jetzt schon“, berichtet die Existenzgründerin Endemann stolz. Jetzt hofft sie auf stetig steigende Umsätze.

„Superfood“ für Hunde aus Meerbusch

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Heike Endemann ist ausgebildete Ernährungsberaterin. Weil Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sich gut auf ihre Hündin auswirkten, vertreibt sie nun mit Christof Scholz als Firma „Feedgreen“ besonderes Futter für die Vierbeiner.

Seit fast 20 Jahren lebt Heike Endemann in Meerbusch. Eine ihrer liebsten Beschäftigungen: mit dem Hund spazieren gehen. Richtung Golfplatz, am Rhein bei Mönchenwerth – egal wo. Eines ist immer gleich: Der Kontakt zu anderen Hundehaltern. „Man kommt ja wirklich schnell ins Gespräch über die Tiere.“ Dabei wird sie sehr oft auf ihre Retriever-Hündin Hanny angesprochen. Die sähe noch so jung aus, hört sie oft.

„Dabei ist Hanny schon elf Jahre alt“, freut sich Endemann immer wieder über das Kompliment. Sie glaubt, das gute Aussehen ihres Hundes habe mit dem „Superfood“ zu tun, das sie selbst entwickelt hat und vertreibt. Erst war das nur für Menschen gedacht, erzählt die Ernährungsberaterin. Aber irgendwann habe sie es auch ihrem Hund gegeben, weil sein Fell nicht mehr glänzte und er nach Hund roch. Ihr eigener Hund (und sie selbst natürlich) sind aber nur zwei von vielen Kunden, die das Produkt „Feedgreen“ zu sich nehmen.

Vor acht Jahren ließ sich Endemann, die auch Pressearbeit für unterschiedliche Unternehmen macht und Inhaberin der Agentur „Frauenstoff“ ist, zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin ausbilden und beschäftigte sich dabei auch mit dem so genannten Superfood – das sind Nahrungsergänzungsmittel, die einen positiven Effekt auf den gesamten Organismus und das Allgemeinbefinden haben sollen.

Zu Superfood zählen beispielsweise Chia-Samen, Kurkuma, diverse Beeren, Kokosmehl oder Bierhefe – kurzum alle Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Heike Endemann probierte das Superfood aus. „Ich wollte es zunächst für meine Haare testen“, erzählt sie. Und sie war schnell überzeugt.

Zu dieser Zeit ging es ihrer damals dreijährigen Hanny sichtlich schlecht. Also mischte sie in ihrer heimischen Küche in Büderich das Superfood-Pulver für ihren Hund an. Nach einigen Wochen stellte sie eine deutliche Verbesserung von Hannys Allgemeinbefinden fest – heute hat Hanny ein glänzendes Fell, der unangenehme Geruch ist verschwunden, und die Zähne sind perfekt. In ihrem Freundeskreis sind viele Hundebesitzer, auf diese Weise lernte sie auch den Dobermannrüden Paul von Christof Scholz kennen.

„Paul war sehr ängstlich und hatte auffallend schuppiges Fell“, erzählt sie. Sie ergänzte sein Futter mit Superfood – der Erfolg stellte sich schon nach einigen Wochen ein. „Paul bekam wieder schönes Fell und wurde richtig fidel“, erinnert sich Heike Endemann. Marketing-Fachmann Scholz war darüber so begeistert, dass er ihr vorschlug, das Superfood für Hunde groß aufzuziehen und so auch anderen Besitzern und ihren Lieblingen zugänglich zu machen.

Endemann und Scholz, der in Neuss lebt, gründeten die Firma „Feedgreen“ und vertreiben seit Oktober spezielles Superfood für Hunde. Die 50-Jährige hat in Zusammenarbeit mit Tierärzten und Tierheilpraktikern sechs Rezepturen entwickelt, die in 150-Gramm-Portionsdosen zum Preis von 14,90 Euro abgefüllt werden.

Von jeder Sorte, die aus elf unterschiedlichen, biologisch angebauten Zutaten wie Spirulina, Chiasamen oder Hagebutte und Kokosmehl besteht, wurden zunächst 1000 Portionen abgefüllt. Dafür ist die Krefelder Firma Kaja Food zuständig: Dorthin werden die Roh-Zutaten geliefert, dort werden sie abgefüllt und von dort werden sie auch zu den Händlern geliefert.

Für Endemann und ihren Geschäftspartner Scholz besteht die hauptsächliche Arbeit im Vertrieb und vor allem Marketing. Denn jetzt sollen Verkaufsstellen von dem Pulver erfahren.

Ab Januar biete ein Tiernahrungsmittelversand das Superfood an, ein Edeka-Markt in Hannover hat es außerdem schon im Sortiment. „715 Abonnenten haben wir bis jetzt schon“, berichtet die Existenzgründerin Endemann stolz.

Ihre Firma hat sie mit Hilfe vieler Freunde aufgebaut, die ihr ihre eigene berufliche Kompetenz angeboten haben. „Geld gab es für unsere Freunde nicht, wir haben sie alle in Pulver bezahlt“, erinnert sich Endemann. Ihr Start-up-Unternehmen hat sie außerdem ohne Bank-Kredite aufgebaut. „Für die Produktentwicklung und den Einkauf ging erst mal unser ganzes Erspartes drauf.“ Jetzt hofft sie auf stetig steigende Umsätze.

Neusserin macht “Superfood” für Hunde

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Morgens einen Löffel Superfood – für Frauchen und ihren Hund. Hört sich kurios an, spielt sich aber bei Heike Endemann und ihrer Labradorhündin Hanny tatsächlich so ab. “Menschen und Hunde können beide Superfood essen beziehungsweise fressen”, bestätigt die 50-Jährige und lacht. Vor acht Jahren ließ sich Endemann zur ganzheitlichen Ernährungsberaterin ausbilden und beschäftigte sich dabei auch mit dem so genannten Superfood – das sind Nahrungsergänzungsmittel, die einen positiven Effekt auf den gesamten Organismus und das Allgemeinbefinden haben sollen. Zu Superfood zählen beispielsweise Chia-Samen, Kurkuma, diverse Beeren, Kokosmehl und Bierhefe – kurzum alle Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Antioxidantien. Heike Endemann probierte das Superfood aus. “Ich wollte es zunächst für meine Haare testen”, erzählt sie. Und sie war schnell überzeugt.

Zu dieser Zeit ging es ihrer damals dreijährigen Hanny sichtlich schlecht. Das Fell war stumpf, sie roch “nach Hund” und hatte schadhafte Zähne. Heike Endemann erkundigte sich bei der Dozentin, ob der Hund eventuell auch Superfood nehmen könne? “Aber natürlich”, war die Antwort. Fortan mischte sie in ihrer heimischen Küche das Superfood-Pulver für ihren Hund an. Nach einigen Wochen stellte sie eine deutliche Verbesserung von Hannys Allgemeinbefinden fest – heute hat Hanny ein “super” Fell, der unangenehme Geruch ist verschwunden, und die Zähne sind perfekt. “Sie wird immer für viel jünger als ihre tatsächlichen elf Jahre gehalten”, sagt Heike Endemann. In ihrem Freundeskreis sind viele Hundebesitzer, auf diese Weise lernte sie auch den Dobermannrüden Paul von Christof Scholz kennen. “Paul war sehr ängstlich und hatte auffallend schuppiges Fell”, erzählt sie. Sie ergänzte sein Futter mit Superfood – der Erfolg stellte sich schon nach einigen Wochen ein. “Paul bekam wieder schönes Fell und wurde richtig fidel”, erinnert sich Heike Endemann. Marketing-Fachmann Scholz war darüber so begeistert, dass er ihr vorschlug, das Superfood für Hunde groß aufzuziehen und so auch anderen Besitzern und ihren Lieblingen zugänglich zu machen.

Endemann und Scholz gründeten die Firma “Feedgreen” und vertreiben seit Oktober spezielles Superfood für Hunde. Die 50-Jährige hat in Zusammenarbeit mit Tierärzten und Tierheilpraktikern fünf verschiedene Rezepturen entwickelt, die von einer Firma in Krefeld umgesetzt werden. Durch eine speziell gemahlene Pulverform könnten die Nährstoffe von den Hunden gut aufgenommen und verwertet werden.

Es gebe aber auch Mischungen, die mit Wasser angerührt eine “perfekt abgestimmte” Mahlzeit ergeben – alles ohne künstliche Zusatzstoffe oder Aromen. Geschmacklich werde das Superfood von den Hunden gut angenommen.

Hund Hanny fungiert dabei als “Produkttesterin”, ihr “Kollege” Paul als Fotomodell, damit alles auch ansprechend in Szene gesetzt werden kann. Alle Produkte seien biologisch nach der EG-Öko-Verordnung zertifiziert.

“715 Abonnenten haben wir bereits”, berichtet Endemann stolz. Zu beziehen ist das Superfood inzwischen in einem Edeka-Markt in Hannover und übers Internet. Die Kunden sind begeistert – bei vielen Tieren habe sich die Fellqualität und Verdauung verbessert oder Spielfreude und Gelenkigkeit seien zurückgekehrt. Auch Diabetes, Krebs, Herz- und Lungenkrankheiten soll mit Superfood vorgebeugt werden.

Heike Endemann ist jedenfalls überzeugt, dass es für ihren Liebling und alle Hunde als Ergänzung des normalen Futters das Richtige ist. Auf jeden Fall muss man wohl fest an die Wirkung glauben. Denn wissenschaftlich ist das Ganze noch umstritten, sagt Heike Endemann.